(Welt-) Tag der Patientensicherheit

Aktionsbündnis Patientensicherheit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

 

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Wir wünschen uns, dass wir die richtigen Medikamente einnehmen,

  • die Operation optimal verläuft,
  • wir von Komplikationen, wie Infektionen oder Stürzen verschont bleiben
  • etc.

 

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS e. V.) setzt sich dafür ein

Mach mit, ob als

  • Patient, 
  • Angehöriger,
  • im Krankenhaus tätig
  • oder ansonsten am Thema Patientensicherheit interessiert.

Irgendwie sind wir alle damit konfrontiert

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Diese Aktion ist offiziell auf der Homepage www.tag-der-patientensicherheit.de angemeldet.

 

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Wir machen mit und färben die (Internet-) Welt in Orange

und zwar am 17. September, das ist die Chance

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Patientensicherheit geht uns alle an,

irgendwie, irgendwo, irgendwann

Deshalb teile diesen Beitrag, mache einfach mit es ist für jeden einzelnen ein kleines Zeichen,

aber für uns alle ein großer gemeinsamer Schritt

 

Quelle und weitere Infos zu Aktionen und Veranstaltungen

www.klinikkompass.info oder www.aps-ev.de

https://www.tag-der-patientensicherheit.de/mitmachen.html

 

WHO und Aktionsbündnis Patientensicherheit laden Sie ein, auch Ihre Firmenzentrale, Ihr Büro oder ein Wahrzeichen Ihrer Umgebung an diesem Tag in der Farbe der Patientensicherheit zu illuminieren und das Ergebnis in den sozialen Medien unter den Hashtags#PatientSafety oder#WorldPatientSafetyDay zu teilen.

 

 

 

 

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mit weiteren Informationen und dem Logo für die WhatsApp- und Facebook-Kampagne am Dienstag, 17. September 2019

Beitrag 

im Klinikkompass-Blog mit weiteren Informationen und dem Logo für die WhatsApp- und Facebook-Kampagne am Dienstag, 17. September 2019 

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DER KLINIKKOMPASS

der Krankenhausratgeber von Patienten für Patienten

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Demnächst wird ein Klinikkompass als ebook zusammengestellt, 

  • mit hilfreichen Informationen zur Vorbereitung eines Klinikaufenthaltes  und

  • vielfältigen allgemeinen Hintergrundinformationen zu Untersuchungen, Operationsvorbereitung, Entlassung, etc. 

 

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Finanzierung - HHVG - Wirtschaftlichkeit

Welche Wundauflagen werden in Zukunft von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet?

Was bringt das neue Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung?

Ist eine moderne Wundversorgung noch finanzierbar?

 

Das HHVG - was kommt da auf uns zu?

Handout zum Vortrag gehalten von Martin Huber, Akademie GuW, auf dem Freiburger Wundsymposium in Bad Krozingen

direkt zum Handout

 

Filmbeitrag des WDR zur angeblichen Wundmanagement-Mafia und Dr. Katz im Interview

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung

Die Kompressionstherapie bei einem 'offenen Bein' ist unbestritten unerlässlich, aber mit Watte, Alkoholspray und Salbe direkt auf die Wunde heilt ein Ulcus cruris venosum definitiv nicht ohne Komplikationen ab. [zum Film]

 

Videomitschnitt der Anhörung zum HHVG

Dr. Christian Münter ist politischer Sprecher der ICW (Initiative Chronische Wunden) und ging auf Fragen der Bundestagsabgeordneten zu Fragen der Verbandsmitteldefinition und der Bedeutung eines Wundzentrums zur Optimierung der Wundversorgung ein.

[zum Video]

 

Infos der Initiative Chronische Wunden:

Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG)

Das Bundesgesundheitsministerium will das Versorgungssystem in Deutschland durch ein Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz auf die wachsende Anzahl von Pflegebedürftigen und chronisch Erkrankte vorbereiten.
Als anhörungsberechtigte medizinische Fachgesellschaft im Gemein­samen Bundes­aus­schuss (G-BA) mischt sich die ICW für Pflegekräfte, Wundexperten und Patienten sowie Angehörige ein:
 
25.07.2018 

G-BA legt Rechtsmittel gegen Teilbeanstandung ein (siehe auch 02.07.2018) 

 
02.07.2018

Bleibt Verordnungsfähigkeit antiseptischer Wundauflagen erhalten? 

Bundesgesundheitsministerium stellt sich gegen G-BA Stellungnahme
(Pressemitteilung) der Initiative Chronische Wunden: zum Download 
 
24.04.2018

Antiseptisch wirksame Wundauflagen nicht mehr voll erstattungsfähig!

Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) hat in der Sitzung vom 19.04.2018 den Entwurf zur Änderung der Arzneimittel Richtlinie (AM-RL) verabschiedet. Stellungnahme (Pressemitteilung) der Initiative Chronische Wunden: >> Download
 
Welche Wundauflagen sind weiterhin erstattungsfähig? >> Weiterlesen
 
08.01.2018

Stellungnahme der Initiative Chronische Wunden zum Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie (AM-RL)Abschnitt P und Anlage Va - Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung.  Weiterlesen 
 
Die Initiative Chronische Wunden hat durch zahlreiche Aktionen zusammen mit ihren Mitgliedern und Gremien dazu beigetragen, dass der Bundestag den Gesetzesentwurf in der Fassung vom 02.11.2016 beschlossen hat.
 
16.02.2017
Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) in 2./3. Lesung im Deutschen Bundestag beraten und mit den Stimmen von CDU und SPD beschlossen.
 

Rap zum HHVG: 

 
  • Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zum Video
  • Pressemitteilung 'GKV will AMNOG für die Therapie chronischer Wunden' zum Download
  • Stellungnahme inkl. eines Vorschlages zur Neufassung des § 31a SGB V der ICW zur Anhörung am 30. November 2016 im Gesundheitsausschuss des Bundestages: zum Download
  • Stellungnahme der ICW zum Gesetzentwurf: zum Download
  • Gesetzentwurf: zum Download
  • Pressemitteilung der ICW: zumDownload
  • Referentenentwurf: zum Download

 

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zu den Formularen und Checklisten

auf www.klinikkompass.info

 

Das Buch auf  www.epubli.de

 

Gute Besserung - erfolgreich durch den Klinikaufenthalt

Was können Patienten selbst tun? Dieser Patientenratgeber liefert hilfreiche Tipps für den Klinikaufenthalt und zeigt auf, was bei Untersuchungen, einer Operation und bei einer Visite wichtig ist.

Hilfe, ich muss ins Krankenhaus!!! Jeder von uns wird irgendwie, irgendwo, irgendwann einmal Patientin oder Patient sein. •Wie bin ich darauf vorbereitet? •Beschleicht mich ein mulmiges Gefühl?

  • Wird bei der Operation alles gut gehen?
  • Erhalte ich die medizinische Versorgung, die dem aktuellen Stand entspricht?
  • Werde ich starke Schmerzen nach der Operation haben?
  • Haben Pflegekräfte genügend Zeit für mich, mich zu umsorgen und auch zu betreuen, damit rechtzeitig erkannt wird, wenn es mir schlecht geht?

Dieses Buch möchte den Spagat eingehen und ausgehend von der aktuellen Situation in den Kliniken Patienten und Angehörigen

  • konkrete Hilfestellungen,
  • Checklisten und
  • Werkzeuge

an die Hand geben, denn nicht nur Ärzte, Pflegekräfte, Klinikleiter, Politiker, etc. werden die Situation verändern können. Das gelingt nur, wenn alle gemeinsam, also auch Du als Patientin bzw. Patient Wege suchst, um nach der Einweisung in ein Krankenhaus auch möglichst wieder gesund bzw. in einem gesünderen Zustand als vor dem Aufenthalt das Krankenhaus verlassen zu können.

Du hast die Chance viele Möglichkeiten zu nutzen, damit Du erfährst, wie es richtig in Kliniken abläuft und frühzeitig erkennen kannst, wenn etwas schief läuft. Denn es geht nicht darum, aufzuzeigen, was Ärzte oder Pflegekräfte tun, was falsch läuft, sondern was Du tun kannst, damit es für Dich richtig läuft. Denn nur wenn alle, also Patienten, Ärzte, Pflegekräfte und weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen ihrer Verantwortung bewusst sind und alle an einem Strang ziehen, kann die Krankenhausbehandlung erfolgreich ablaufen und Komplikationen verhindert werden. Therapie und Pflege ist nur in echter Teamarbeit erfolgreich, in der Patienten eine entscheidende Rolle spielen. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot.

Dieses Buch soll dazu beitragen, dass das immer besser gelingt.

 

zum Autor:

Carlo M. Fröhlich heißt in Wirklichkeit Martin Huber und ist von Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger und als Diplom Pflegepädagoge in der Ausbildung von angehenden Pflegekräften in der Altenpflege sowie Gesundheits- und Krankenpflege am Oekumenischen Institut für Pflegeberufe in der Ortenau in Offenburg engagiert. Als Berufsschullehrer hat er im Rahmen der Begleitung von Auszubildenden in der Pflege vielfältigen Einblick in die pflegerische und ärztliche Praxis in unterschiedlichen Kliniken und Fachdisziplinen.

Er organisiert Wundexpertenkurse nach Richtlinien der ICW (Initiative Chronische Wunden) und Fachtage für Pflegekräfte, Ärzte und weitere Gesundheitsfachberufe an der Akademie für Gesundheitsberufe und Wundmanagement (TCW Ortenau) in Lahr.

Zudem erkrankte er an einer gutartigen Wucherung im Kopf (Epidermoid im Kleinhirnbrückenwinkel), wurde 2018 erfolgreich operiert und schlüpfte dadurch direkt in die Patientenrolle. Dieser Perspektivenwechsel eröffnete ihm einen hautnahen Blick auf die Situation von Patienten in der Klinik und lieferte ihm viele weitere wertvolle Impulse für dieses Buch.

 

12 Kriterien nach Expertenstandard

Die 12 Kriterien, die jede Wunddokumentation nach dem Nationalen Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden enthalten sollte: 

  1. medizinische Wunddiagnose (ausschließlich vom Arzt zu stellen!) a) Grunderkrankung b) Wundarten mit Schweregradeinteilung c) bisherige Diagnostik und Therapie
  2. Wundlokalisation (schriftlich und grafisch)
  3. Wunddauer
  4. Rezidivzahl
  5. Wundgröße
  6. Wundgrund/häufigste Gewebeart
  7. Exsudat (Quantität, Qualität: z. Bsp. trübe, serös, blutig)
  8. Wundgeruch (Ja oder Nein)
  9. Wundrand (z. Bsp. intakt, nekrotisch, mazeriert, unterminiert, eingezogen, etc.)
  10. Wundumgebung 
  11. Entzündungszeichen
  12. Wundschmerz (VAS, NAS)

Quelle: DNQP: Nat. Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Zeiten bzw. Fristen, die zu beachten sind

Folgende Fristen sollten im Rahmen der Wunddokumentation bzw. Fotodokumentation eingehalten werden:

Wundmonitoring  

bei jedem Verbandwechsel

 
 

wundspezifisches Assessment und Dokumentation

spätestens nach 4 Wochen

und nach invasiver lokaltherapeutischer Intervention (z. B. Débridement)

Dokumentation schriftlich und per Foto
 
Das wundspezifische Assessment umfasst die 12 Kriterien nach dem Expertenstandard wie oben genannt.
 

Was ist bei der Fotodokumentation zu beachten?

  • Einverständniserklärung des Patienten/Bewohners einholen
  • Wunde spülen (falls möglich mit angewärmter Spüllösung)
  • Patient/Bewohner immer in gleiche Position bringen
  • Digitalkamera (evtl. mit integriertem Entfernungsmesser)
  • Schamgefühl beachten, entsprechende Körperstellen abdecken
  • gleicher Abstand
  • gleicher Winkel
  • mit Blitz
  • keine Gesichter fotografieren (Datenschutz, Persönlichkeitsrechte wahren)
  • Wunde muss mindestens 1/3 des Bildes ausmachen, damit Wunde deutlich auf dem Foto zu erkennen ist
  • Einmallineal anlegen (Name, Datum, Wundnummer), damit die Größe der Wunde am Computer vermessen werden kann

 

 

Wund- und Systemassessment

spätestens alle 4 Wochen

Überprüfung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität

  • Anteil am sozialen Leben
  • Schmerz
  • Ernährungssituation

 

Informationsstand der am Versorgungsprozess Beteiligten

Überprüfung der Maßnahmenkoordination

 

Auszug aus der Aktualisierung des Nationalen Expertenstandards Pflege von Menschen mit chronischen Wunden von 2015 zum Thema Fotodokumentation: 

"Die Dokumentation der Wunde durch eine Fotografie ist kein Ersatz für eine schriftliche Dokumentation, da die Dreidimensionalität von Wunden, Unterminierungen/Vertunnelungen und Farben nur mangelhaft dargestellt werden. Wenn Fotografien zur Unterstützung der Dokumentation eingesetzt werden, so müssen sie strikt standardisiert erstellt werden. Bei wiederholter Fotografie einer Wunde sollten z. B. immer Abstand, Winkel, Belichtung und Kameramodell gleich sein. Vorteil der Fotodokumentation ist eine kontaktarme Befundung der Wunde und eine visualisierte Nachvollziehbarkeit des Wundverlaufs, z. B. auch für Patientinnen/Bewohnerinnen und Angehörige."

 

weitere Informationen zum Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

und was bei der Einführung beachtet werden sollte

 

Haben Sie Fragen bzw. Anmerkungen? Dann schreiben Sie eine e-mail an Huber.Martin[at]pflegepaedagoge.de

 

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